Hoch und runter
Ein Amateurfunksatellit empfängt auf einer Frequenz, dem Uplink, und sendet, was er hört, auf einer anderen wieder aus, dem Downlink. Den Modus schreibt man mit zwei Buchstaben, erst das Uplink-, dann das Downlink-Band: V für 2 m (VHF), U für 70 cm (UHF). V/U: Uplink auf VHF, Downlink auf UHF; U/V umgekehrt — der frühere „Mode B“.
- FM-Relais: ein Kanal, wie ein terrestrisches Relais am Himmel. Nur eine Station gleichzeitig.
- Lineartransponder: ein ganzes Band wird umgesetzt, Dutzende QSOs in SSB und CW gleichzeitig. Oft invertierend: Das untere Ende des Uplinks kommt am oberen Ende des Downlinks heraus — Uplink in LSB, Downlink in USB.
- APRS, SSTV, Bake, Telemetrie: weitergeleitete Pakete, Bilder, ein Lebenszeichen, der Zustand des Satelliten.
Die Satelliten des Spiels
- ISSFM-Relais ↑ 145,990 ↓ 437,800 V/U · FMAPRS-Digipeater ↑ 145,825 ↓ 145,825 V/V · AFSK 1200SSTV-Bilder ↓ 145,800 V · FM
- SO-50FM-Relais ↑ 145,850 ↓ 436,795 V/U · FM
- AO-91FM-Relais ↑ 435,250 ↓ 145,960 U/V · FM
- RS-44Lineartransponder ↑ 145,935–145,995 ↓ 435,610–435,670 V/U · USBCW-Bake ↓ 435,605 U · CW
- FO-29Lineartransponder ↑ 145,900–146,000 ↓ 435,800–435,900 V/U · USB
- AO-07Lineartransponder ↑ 432,125–432,175 ↓ 145,925–145,975 U/V · USBCW-Bake ↓ 145,970 V · CW
- AO-73Telemetrie ↓ 145,935 V · BPSK 1200
Woher das stammt Die Frequenzen stammen aus der SatNOGS DB, die SatMe vorhält, in MHz, ohne Doppler (bis zu ±10 kHz auf UHF). Der Uplink von AO-07 (432,125 MHz) ist älter als das Satelliten-Subband von 435 bis 438 MHz. Satelliten, deren Frequenzen SatMe nicht vorhält, sind nicht im Spiel.